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Naturidentische Hormontherapie – Chance und Voraussetzung für gesundes Altern

Kurs 36

Jürgen Aschoff, Wuppertal
14:30 - 18:30 Uhr
Kongresshaus, Sitzungsraum 10 (2. OG)
Freitag, 02.11.2018 Sitzungsraum 10 (2. OG)
 
Schon ab 30 Jahren sinken bei Mann und Frau die Progesteronspiegel ab. Es kommt zur Änderung der Körperfettverteilung, weil das Östrogen noch länger auf Normwerten bleibt, somit eine „relative“ Östrogendominanz entsteht. Die europäische 3 Länderstudie E3N, zeigte eindrucksvoll, wodurch Risiken der Hormonersatztherapie ausgelöst werden, und welche Lösungsansätze es gibt für eine sichere, wirksame und risikoarme Ersatztherapie ohne Krebsrisikoerhöhung. Im Kurs soll gezeigt werden, wie man eine sichere Hormontherapie beginnen kann, die alle Beschwerden stark reduziert. Es werden Rezepturvorschläge angeboten, eine Mustereinwilligungserklärung u. vieles mehr. Insbesondere bei Frauen stehen folgende Symptome bei längerfristigem Hormonmangel im Vordergrund: Gedächtnisstörungen, Änderung der Körperfettverteilung, Gelenkbeschwerden, Knochenabbau, Stimmungsschwankungen, Senkungsbeschwerden, Harnwegsinfektionen und Inkontinenz, unruhiger Schlaf (auch ohne Hitzewallungen) Schleimhaut-Trockenheit aller Schleimhäute von den Augen bis zum Genitalbereich, auftretende Autoimmunkrankheiten, dünner werdende Haare, und viele andere Beschwerden. Bei Männern sind die Symptome oft subtiler. Fragt man Patientinnen, ob sie Wechseljahresbeschwerden haben, dann heißt die Antwort meistens: Nein, ich habe keine Hitzewellen. Alle anderen Beschwerden sind dem Patienten nicht so zugänglich, insbesondere die erst nach Jahren oder Jahrzehnten auftretenden Probleme werden nicht mit der Menopause in Verbindung gebracht.
Manchmal ist auch eine Kombination mit anderen Hormonvorstufen und Hormonen notwendig. Dies ergibt sich aus den individuellen Symptomen und Beschwerden. Zu nennen sind hier unter anderem Pregnenolon, 5 HTP, 7-Keto DHEA.