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Neuraltherapie, Kurs 4: Störfeldkurs

Störfelddiagnostik und Störfeldtherapie

Kurs 77

Dr. med. Imke Plischko, München; Dr. med. Michael Wildner, Zirl; Dr. med. Patrick Huneke, Düsseldorf
08:30 - 18:30 Uhr
Palais Biron, Salon Augusta
Donnerstag, 01.11.2018 Salon Augusta
 

In der Fortsetzung der vorangegangenen Kurse 2 und 3, in denen die neuronalen Zusammenhänge des Segmentbegriffes dargelegt wurden, ist der Störfeldkurs das Herzstück der Neuraltherapie. Neben der Definition des Störfeldes, welches in der Zwischenzeit über neuroanatomische und neurophysiologische Zusammenhänge (u.a. Neuroplastizität) im Wesentlichen wissenschaftlich belegt ist, wird in exemplarischer Form die Störfelddiagnostik und Störfeldtherapie Inhalt des Kurses sein.

 

Mit zahlreichen klinischen Beispielen soll sowohl die Taktik der Störfeldtestung als auch die klinische Bewertung der Ergebnisse erfolgen und daraus ein Therapieplan erstellt werden können. Hierbei werden alle bereits erlernten Injektionstechniken anzuwenden sein. Die heute unter dem Begriff des „neuromodulatorischen Triggers“ (Störfeld) definierbaren pathophysiologischen Abläufe der vornehmlich chronischen Erkrankung können mithilfe der Störfelddiagnostik aufgedeckt und in eine hochspezifische kausale Therapie umgesetzt werden.

 

Zusammen mit den segmenttherapeutischen Möglichkeiten ist der Störfeldkurs eine bemerkenswerte Erweiterung der Neuraltherapie, die weit über die bisher bekannten kausalen Behandlungsmöglichkeiten der klassischen Medizin hinausgehen. Im weiten Bereich der chronischen Erkrankungen werden mit den Kenntnissen um die neuronalen Zusammenhänge des Störfeldes die Ätiologien der Krankheitsbilder besser nachvollziehbar.