COVID-19: Prävention und frühe Therapie

Dr. med. Stephan Wey, Lauf
14:30 - 18:30 Uhr
Kongresshaus, Kongresssaal I (1. OG)
Nachmittag Kongresssaal I (1. OG)
 
14:30–14:35Uhr

Begrüßung und Einführung 
Dr. med. Stephan Wey, Lauf

14:35 - 15:00 Uhr

Kneipp, Phytotherapie, Qi Gong, Akupressur bei COVID-19
Dr. med. Miriam Ortiz, Berlin
Naturheilkundliche Maßnahmen werden viel häufig zur Prophylaxe und Behandlung von Erkrankungen der oberen Atemwege eingesetzt. Der Vortrag stellt die Ergebnisse einer Umfrage Studie zur Nutzung naturheilkundlicher Maßnahmen während der Pandemie vor, bietet eine kurze Übersicht über mögliche Therapieansätze aus der Kneippschen Hydrotherapie und Phytotherapie und stellt schließlich eine aktuelle Studie aus der Charité vor, bei der die Wirkung von Akupressur und Qi Gong bei Post- Covid Betroffenen beforscht wird.

15:00–15:30 Uhr

„Komplementär-integrative Therapien bei Corona-Infektionen“ – Praxiserfahrungen
Dr. med. Hüseyin Sahinbas, Düsseldorf

15:30 - 16:00Uhr

Einfluss von COVID-19 auf die Darmmikrobiota und Möglichkeiten der Mikrobiologischen Therapie
Dr. med. Jutta Maria Katharina Karthein, Köln/Dr. med. Victoria Rosenbach, Berlin/Dr. med. Eckhard Schreiber-Weber, Bad Salzuflen

16:00–17:00 Uhr

Pause und Besuch der Fachausstellung

17:00–17:30 Uhr

Komplementärmedizinischer Ansatz – Hochdosis-Ozon-Sauerstoff-Therapie, Vitamin C- und Kortikosteroid-Infusionen
Dr. med. Ferdinand Wurms, Düsseldorf

17:30–18:00 Uhr

Prävention und Frühtherapie bei COVID-19 in der Praxis
Dr. med. Stephan Wey, Lauf

18:00–18:30 Uhr

Herdengesundheit – die natürliche Alternative zur Isolations- und Impfstrategie
PD Dr. med. Michael Nehls, Vörstetten
Viren wie SARS-CoV-2 verändern sich schneller, als es Wissenschaftlern möglich ist, neue Impfstoffe zu entwickeln. Daher benötigen wir eine alternative, kausale Strategie. Der offensichtlichste Hinweis auf die primäre Ursache pandemischer Atemwegsinfekte wie die Grippe oder COVID-19 ist ihr saisonales Auftreten, was auf den winterlichen Mangel an Vitamin D zurückzuführen ist. Dieser Mangel ist Ursache der erhöhten viralen Infektiosität aufgrund einer geschwächten Abwehrkraft und der lebensgefährlichen Verläufe infolge einer fehlgeleiten Immunantwort. Das Ignorieren dieser Kausalität erklärt das gravierende Versagen der Corona-Politik und verursachte unzählige und vor allem völlig unnötige Todesfälle.
Zur Erläuterung: Obwohl Atemwegsinfekte im Volksmund als Erkältungskrankheiten bezeichnet werden, ist deren Ursache nicht das winterliche Absinken der Außentemperatur, sondern der Mangel an Sonnenlicht, der dazu führt, dass die körpereigene Vitamin-D-Produktion eingestellt wird. Der dadurch entstehende Vitamin-D-Mangel schwächt das Immunsystem und erhöht so die virale Infektionsrate. Im Extremfall verursacht das Vitamin-D-Defizit bei Infektion sogar eine inadäquate immunologische Entzündungsreaktion. Die überschießende Freisetzung von proentzündlichen Botenstoffen (Zytokinen) nennt man Zytokinsturm. Dieser ist primär verantwortlich für die schweren und tödlichen COVID-19-Verläufe – dies völlig unabhängig von Vorerkrankungen, dem Körpergewicht oder dem Alter der Betroffenen, also den typischen Risikofaktoren.
Die wissenschaftliche Beweiskette dafür ist eindeutig. Sie beruht auf aussagekräftigen Beobachtungs- und kausalen Interventionsstudien, auf der Vitamin-D-Immunbiologie, insbesondere im Hinblick auf SARS-CoV-2-Infektionen, auf Meta-Analysen, die klar belegen, dass das Risiko schwerer COVID-19-Verläufe bei adäquater Vitamin-D-Versorgung sogar statistisch auf null (!) absinken würde. Und nicht zuletzt sind da noch die Infektionsstudien, die zeigen, dass mit der Erhöhung des Vitamin-D-Spiegels das Ansteckungsrisiko sinkt, und zwar effizienter als mit jedem der derzeit verfügbaren Impfstoffe, von denen man inzwischen weiß, das sie Infektionsgeschehen nicht einzudämmen vermögen.  Effizienten Fremdschutz erreicht man nur durch Vitamin-D-Prophylaxe. 
Vergleicht man die Auswirkungen einer fehlgeschlagenen COVID-19-Präventionsstrategie durch Herdenimmunität mittels Impfung mit einer immunologischen Herdengesundheit mittels adäquater Vitamin-D-Versorgung (die übrigens sehr kostengünstig ist und völlig frei von unerwünschten Nebenwirkungen wäre), ist das Ergebnis so eindeutig wie verstörend. Wenn wir nicht spätestens jetzt aus diesem vermeidbaren Fehler lernen, werden wir ihn spätestens im kommenden Winter wiederholen. Stattdessen sollte einem auf natürliche Weise gestärkten Immunsystem, stets Vorrang gegeben werden. Denn nur so ist ein harmloser Infektionsverlauf zu erwarten. Deshalb sollten wir, anstatt weiterhin auf künstliche Herdenimmunität zu setzen, was auch bei viertel- und halbjährlichen Impfungen nicht gelingen kann, immunologische Herdengesundheit anstreben. Diese wäre jederzeit erreichbar – ohne Lockdowns, ohne schwere oder tödliche COVID-19-Verläufe, ohne impfbedingte Gesundheitsschädigungen und ohne Spaltung der Gesellschaft in Geimpfte, Genesene und Ungeimpfte. Es gäbe nur noch eine Kategorie: Ungefährdete.