Nachhaltige Medizin durch Erkennung und Behandlung chronischer Herd- Störfeldbelastungen/Silent inflammation

Prof. Dr. Dr. med. Harry Lamers, Roermond (Niederlande) /Jürgen Aschoff, Wuppertal
10:00 - 13:00 Uhr
Kongresshaus, Auditorium
Vormittag Auditorium - UG
* Das Programm wurde gestaltet von der Deutschen Medizinischen Arbeitsgemeinschaft für Herd-, Regulations- und Matrixforschung e.V (DAH)
 
10:00 - 10:05 Uhr

 

Begrüßung durch den Präsidenten   
Prof. Dr. Dr. med. Harry Lamers, Roermond (Niederlande)

 

10:05- 10:30 Uhr

Glykoproteine: Sensitive Marker für chronische Entzündung und Grundsystembelastung 
Dr. med. Sabine Fischer, Kirchberg

 

 

10:30 - 11:00 Uhr

Regulationstherapie bei chronischen  Erkrankungen: ein Erfahrungsbericht aus der Praxis 
Dr. med. Helmut Sauer, Waldbronn
 

Während vor 50 Jahren überwiegend akute und schwere Krankheiten sowie degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule und der Gelenke dominierten, sind es heute meist chronische Erkrankungen, Allergien, geriatrische Störungen, rezidivierende Infekte, Stoffwechselstörungen.Ein Großteil chronisch Erkrankter leidet an Schmerzen sei es im Bereich des Bewegungsapparates oder des Nervensystems. In Abhängigkeit von Alter, Geschlecht, Regulationsvermögen, Immunstatus, Laborstatus kommen die verschiedensten Therapieverfahren in Frage.Dazu zählen: Fasten, Diät, Fieber, Aderlass, Eigenblut (nativ oder homöopathisiert), Eigenurin.
Vegetativ dominierte Erkrankungen werden erfolgreich mit einer Kombination aus hochdosiertem Magnesium, Bryophyllum/Conchae (-Weleda-) Nervoregin als Kurzinfusion oder Infusion Inzolen E (hochmagnesiumhaltiges Mineralgemisch). 
Zur weiteren Stabilisierung des Vegetativums Injektionen an und in die Schilddrüse mit Präparaten wie z.B. Veratrum comp. Amp. Wala- oder Thyreoidea Thymus comp. -Wala-. 
Bei degenerativen Blockaden der HWS, LWS aber auch bei arthrotischen Veränderungen der großen Gelenke Mistelextrakt (Helixor), Luft oder CO2 intracutan als Quaddeln. 
Bei Dominanz von neuropathischen Beschwerden Infusionen von Alphaliponsäure, Anwendung von Schlangengiften.
Zur Überbrückung bei schwer Immungeschwächten Gamma Globulin und Eigenblut.  Für einige Indikationen.werden prägnante Beispiele aus der Praxis gezeigt und besprochen.
 

11:00 - 11:30 Uhr

Sauerstoffmangelsyndrom: Orthomolekulare Therapie mitochondrialer Dysfunktion nach P.G. Seeger u.a.
Prof. Dr. Dr. med. Harry Lamers (Niederlande)/Dr. Mathias Oldhaver, 

11:30 - 12:00 Uhr

Pause und Besuch der Fachausstellung

12:00- 12:30 Uhr

CH’I-Systemik – Energetische Regulations- und Bewusstseinsmedizin
Dr. Ursula Hübenthal, Köln

Die CH’I-Systemik® ist ein ganzheitsmedizinischer Ansatz zur Harmonisierung des Körper-Seele-Geist-Systems. Sie basiert auf quantentheoretischen Erkenntnissen zur Beeinflussung von Gesundheit über Bewusstsein, Felder und Frequenzen. Sie verbindet Schwingungs- und Bewusstseinsmedizin miteinander auf der Basis der Erkenntnis, dass Körper, Seele und Geist verschiedene Ausdrucksformen von Energie sind, und im „System Mensch“ alles mit allem zusammenhängt. Dieses Gesamtsystem hört nicht mit den Körpergrenzen auf, sondern ist wesentlich umfassender und erstreckt sich bis in die Geistebenen, auf denen letztlich alles mit allem verbunden ist – auch das Bewusstsein.

12:30 - 13:00 Uhr

Woran erkenne ich chronische Entzündung und Herdgeschehen immunologisch?
Prof. Dr. rer. nat. Marion Schneider, Ulm
Immunzellen zirkulieren in allen Körperregionen und interagieren auch mit dem Gehirn und gefäßunabhängig mit allen Geweben im Körper. Molekular kann man sowohl weiße Blutzellen selbst als auch kleine Membranvesikel, sog. Exosomen nutzen, um entzündliche und autoimmun gerichtete Prozesse zu diagnostizieren. Zusammen mit löslichen Faktoren: Zytokine, Chemokine, freie Rezeptoren aus Plasma und anderen Körperflüssigkeiten, lassen sich generalisierte und Herd-bezogene Entzündungsprozesse nachweisen und können für ein therapeutisches Monitoring verwendet werden. Die Methoden sind die Durchflusszytometrie, ELISA , sowie quantitative Polymerasekettenreaktion und Sequenzierungsansätze genomischer DNA, um entzündliche Prozesse zu unterscheiden, welche auf Infektionen (Bakterien, Viren, Pilze, etc.),  oder traumatische Gewebeläsionen (sog. Inflammasomaktivierungen) hindeuten, wie sie auch durch Toxizität ausgelöst werden. Letztere haben nicht selten ihren Ursprung in Polymorphismen von Enzymen, welche u. A. Neurotransmitter abbauen. Langanhaltende, chronisch entzündliche Prozesse werden vom Immunsystem mit der Entstehung autoreaktiver Klone beantwortet, womit weitere Gewebeschäden hervorgerufen werden können. Noch wenig verstanden ist ein Phänomen der immunologischen Erschöpfung, bei dem die Rezeptordichte auf bestimmten Immunzellen so stark abnimmt, dass sich darüber vermehrte Neuinfektionen und Virusreaktivierungen erklären ließen. Für diesen Zusammenhang werden Fälle mit früh und spät manifester Fatigue analysiert.

13:00 - 13:15 Uhr

Schlussdiskussion

13:15 Uhr

Mitgliederversammlung der Deutschen Medizinischen  Arbeitsgemeinschaft für Herd-, Regulations- und Matrixforschung e.V (DAH)