Lebensqualität durch Hyperthermie

Dr. med. Hüseyin Sahinbas, Düsseldorf/ Dr. Wilfried Stücker, Köln
08:30 - 12:30 Uhr
Kongresshaus, Sitzungsraum 13 (3. OG)
Vormittag Sitzungsraum 13 (3. OG)
 
08:30–09:00 Uhr

In vitro CMV-expanded T cells as adoptive T cell therapy
Dr. Wilfried Stücker, Köln/Dr. Katharina Sprenger, Köln/
Dr. med. Dr. rer. nat. Stefaan van Gool, Herent (Belgien)/

09:00–09:30 Uhr

„Intratumorale spezifische Immuntherapien“ – erste Erfahrungen und Ergebnisse
Benjamin Gesundheit, M.D. Ph.D., Alon Shevut (Israel)

09:30 - 10:00 Uhr

„Immunologische und tumordestruktive Therapie im
integrativen Konzept“ – Fiebertherapie und extreme
Ganzkörperhyperthermie

Prof. Dr. med. Holger Wehner, Wilhelmshaven

10:00 - 11:00 Uhr

Pause und Besuch der Fachausstellung

11:00–11:30 Uhr

Erstaunlich gute Ergebnisse innerhalb von Kombinationstherapien inkl. lokaler/lokoregionaler Radiofrequenz-Hyperthermie bei Patientinnen mit triple-negativem Mammakarzinom und schlechten Prognoseparametern
Dr. med. Wulf-Peter Brockmann, Hamburg

11:30–12:00 Uhr

„Thermotoleranz“ unter der Therapie
Martin Roesch, Konstanz

Bei einigen Therapiekonzepten, in die die lokale Hyperthermie als ein Baustein eingebunden ist, ist es wünschenswert, Temperaturen im Bereich von 390C bis 410C, max. 420C Grad zu erreichen.  Wie umfangreiche Messungen im Phantom und in-vivo (semi-invasiv ebenso wie direkt invasiv) gezeigt haben, werden zur Erreichung dieser Temperaturziele oft hohe Energieeinträge benötigt. Aus diesem Grund und mit diesen Erfahrungen sind die Leistungsprofile der Anwendung gegenüber den früheren Empfehlungswerten der Hersteller teilweise deutlich zu erhöhen.
Allerdings ist festzustellen, dass man dann leicht an Grenzen der Thermoverträglichkeit seitens der Patienten stößt. Im Lauf der Jahre haben sich jedoch auch Erkenntnisse gebildet, wie man diese oft limitierende Thermotoleranz von Patienten ausweiten kann, so dass eine Hyperthermie-Sitzung auch im letzten Drittel anspruchsvoll bleiben kann ohne den Patienten schmerzhafte Empfindungen zumuten zu müssen. Diese Erkenntnisse umfassen physikalisch-technische Aspekte der Bedienung ebenso wie Maßnahmen der Betreuung gegenüber dem oder der Patientin gegenüber.
Insofern ist dieser Vortrag insbesondere geeignet für die Anwender und Anwenderinnen, ob MTA oder HelferIn. Aber auch ärztliche Therapeuten, die ein Temperaturziel von >= 390C in der Tiefe eines Körpers anstreben, sollten ebenso um die Besonderheiten wissen, wie dies auch tatsächlich erreicht werden kann. 
Die Hyperthermie hat noch immer mit Akzeptanzschwierigkeiten seitens des klinischen Establishments zu kämpfen obwohl es inzwischen eine beeindruckende Evidenzlage gibt. Eines der Kritikpunkte betrifft den Vorwurf, eben nicht die erwünschten Temperaturziele zu erreichen. Der Vortrag geht zu Beginn kurz auf einige in-vivo Temperaturmessungen ein und zeigt, dass höhere Temperaturen sehr wohl auch mit den ökonomischeren kapazitativen Geräten erreichbar sind. Allerdings braucht es eben auch das Know-How mit begrenzender Temperatursensitivität von Menschen richtig umgehen zu können. Wer dies versteht kann viel mehr aus der Methode der passiven Hyperthermie herausziehen
 

12:00–12:30 Uhr

Post-COVID-Syndrom und Hyperthermie
Dr. med. Hüseyin Sahinbas, Düsseldorf