Kausystem und Mundraum als Biocomputer und zentrale Schaltstelle der Stressverarbeitung

CMD – Kiefergelenk – Haltung – Bisslage – Lymphsystem – Mundakupunktur

Kurs

Dr. Dr. Irmgard Simma, Bregenz (Österreich)
09:00 - 13:00 Uhr
Kongresshaus, Sitzungsraum 2 (1. OG)
Vormittag Sitzungsraum 2 (1. OG)
 

Die funktionellen Wechselwirkungen von Zähnen, Bisslage, Zentralnervensystem, Kiefergelenk, Haltung, Muskulatur, Lymphsystem beeinflussen viele interdisziplinäre Beschwerdebilder und sind mit verschiedenen digitalen Messmethoden dokumentierbar.
Das Kausystem als Schnittstelle vieler interdisziplinärer Beschwerdebilder/CMD – Pressen, Knirschen verfügt auch über schnell erfassbare Potentiale und Ressourcen, die es zu Nutzen gilt.
Von Kindheit bis zum Erwachsenenalter gilt das übergreifende funktionelle Denken der chinesischen Medizin. Früherkennung, begleitende und ordnende Therapien werden additiv angewendet.
Hochdigitalisierte Testmethoden der Komplementärmedizin ergänzen ebenso Diagnose, Wahrnehmung, diverse Funktionsprüfungen und die Arzt-Patientenbeziehung.
Funktionsstörungen des orofacialen Raumes sind von allgemeinmedizinischer Bedeutung und zeigen sich:
•    - von Geburt an (Stillschwierigkeiten, KISS-Syndrom),
•    - im Kindesalter (offene Mundhaltung, Status lymphaticus, Gesichtsasymmetrien, Zahnfehlstellungen und Körperhaltung),
•     - bei Erwachsenen: CMD (Spannungskopfschmerzen, HWS, Tinnitus etc.)
Schlüsselstellen für Form und Funktion für Zahn-, Kiefer-, Profil- und Gesichtsentwicklung:
•    - Frontzahnkontakt
•    - Lippenschluss
•    - Nasenatmung
•    - Myofunktion-Zunge am Gaumen in Ruhe und beim Schlucken
Die praktische Umsetzung durch Inspektion, Palpation von Muskulatur, Mundakupunktur und Lymphbeltpunkten werden demonstriert und beinhalten einfach erfassbare, aber komplexe analoge Funktionalitäten des Stressbeantwortungsorgans Kausystem