Phytotherapie

Prof. Dr. med. Karin Kraft, Rostock
14:30 - 18:00 Uhr
Kongresshaus, Sitzungsraum 13
Nachmittag Sitzungsraum 13 · 3. OG
 
14:30–14:35 Uhr

Begrüßung und Einführung
Prof. Dr. med. Karin Kraft, Rostock

14:35–15:00 Uhr

Phytotherapie in medizinischen Leitlinien
Prof. Dr. med. Detmar Jobst, Witten

Medizinische Leitlinien gewinnen weiterhin an Bedeutung. Sie strukturieren und vereinfachen Diagnostik und Therapie, ohne weniger bekannte Methoden völlig auszugrenzen. Schlüssel zur Erwähnung oder Beurteilung in einer Leitlinie, z.B. zum Husten oder zu urologischen Themen, ist das Vorliegen klinischer Untersuchungen. Im Vortrag geht es um den Einfluss von Leitlinien auf das ärztliche Tun anhand einiger phytotherapeutischer Beispiele.

15:00–15:30 Uhr

Neues zur Phytotherapie bei funktionellen gastrointestinalen Erkrankungen
Prof. Dr. med. Karin Kraft, Rostock

Funktionelle Dyspepsie und Reizdarmsyndrom sind bekanntlich ein sehr häufiges und oft therapieresistentes Problem insbesondere in der Hausarztpraxis. Obwohl neuere wissenschaftliche Erkenntnisse zu diesen Erkrankungen den Einsatz von Phytotherapie stark unterstützen, werden pflanzliche Zubereitungen in den entsprechenden aktuellen medizinischen Leitlinien noch immer zu wenig und zudem nicht adäquat berücksichtigt. Im Vortrag werden deshalb wichtige neue wissenschaftliche Hintergründe dieser beiden Erkrankungen, aktuelle Produktentwicklungen und klinische Studien vorgestellt. 

15:30–16:00 Uhr

Phytotherapie bei benigner Prostatahypertrophie
Prof. Dr. med. Detmar Jobst, Witten

Die Auffassungen über die Auswirkungen der physiologischen Altershypertrophie der Prostata unterliegen dem Wandel, die Beschwerden bleiben aber dieselben. Phytotherapeutika ähneln in ihren therapeutischen Wirkungen denen synthetischer Prostata-Medikamente – und sind doch anderes. Wir stellen Ihnen einige phytotherapeutische Therapieprinzipien und Zubereitungen vor.

16:00- 17:00 Uhr

Pause und Besuch der Fachausstellung

17:00–17:30 Uhr

Selbstmedikation – Chancen und Risiken
Prof. Dr. med. Karin Kraft, Rostock

In der EU ist - politisch gewollt - die Nutzung von substanzgebundenen Produkten der Naturheilkunde und Komplementärmedizin ganz überwiegend in der Selbstmedikation angesiedelt. In Deutschland werden in der Selbstmedikation besonders die Arzneimittelgruppen Phytopharmaka und Homöopathika sowie die dem Lebensmittelrecht unterliegenden Nahrungsergänzungsmittel angewendet. Den Anwendern sind diese rechtlichen Unterschiede und insbesondere die sich daraus ergebenden Konsequenzen für Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit in der Regel nicht bekannt. Um die rasche Information der Anwender im Praxisalltag zu erleichtern, werden deshalb die wichtigsten Unterschiede und Entscheidungskriterien zwischen komplementären Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln vorgestellt und deren Bedeutung an Beispielen erläutert.  

17:30–18:00 Uhr

Phytotherapie bei Husten
Prof. Dr. med. Detmar Jobst, Witten

Hustenreiz beeinträchtigt die Betroffenen und stört die Mitmenschen. Die Reizung der Atemwege zu lindern ist eine therapeutische Aufgabe, die Phytotherapeutika ganz gut gelingt. Je nach Hustenursache kommen unterschiedliche Arzneipflanzenextrakte zu Anwendung, die wir Ihnen gerne vorstellen möchten. Therapeutisch besonders befriedigend ist auch das Zusammenspiel unterschiedlicher Wirkprinzipien.